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Poster beim Klimatag 2021

Der APCC Special Report 22 ist eine bewertende Zusammenfassung aktueller Forschung zur Transformation hin zu Strukturen, die allen klimafreundliches Handeln und somit Leben ermöglichen. Mit einer systematischen Darstellung wirksamer Gestaltungsoptionen trägt der Bericht zu klimapolitischen Debatten bei. In Narrativen werden Theorien der gesellschaftlichen Transformation mit kontextualisierten Strategien zur nachhaltigen Bewältigung der Klimakrise verbunden. Dadurch wird ein fundierter aber zugleich multiperspektivischer Diskurs zur substantiellen Reduktion von Treibhausgasemissionen in allen Bereichen gegenwärtiger Gesellschaften ermöglicht.

Mitwirkende

Die Herausgeberschaft und Koordination des Berichtes liegt bei Christoph Görg, Verena Madner, Andreas Muhar, Alfred Posch, Karl Steininger und Ernest Aigner. Aktuell wirken zirka 40 Personen in verschiedenen Rollen mit. Die jeweiligen Autor*innenteams verfassen und koordinieren Kapitel 2, Kapitel 3, Kapitel 4 sowie Kapitel 5. Der Schreibprozess wird von einem Stakeholderprozess (koordiniert durch das Stakeholderteam), einem wissenschaftlichen Review (koordiniert durch den CCCA), sowie einer Offenen Kommentierung begleitet.

Aktuelles

Die Abgabe der nächsten Version des Berichtes (des First-Order Drafts) erfolgt am 30. April. Dieser wird zwischen 10. Mai und 28. Mai von Expert*innen begutachtet und ist zeitgleich zur Offenen Kommentierung verfügbar.

Weiters suchen wir aktuell Stakeholder für die jeweiligen Workshops. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Autor*innen sowie dem Stakeholderboard des Berichtes.

Der Bericht

Der Bericht diskutiert entlang von vier berichtbegleitenden Fragen, Theorien gesellschaftlichen Wandels, sechs Handlungsfeldern sowie elf Strukturbedingungen. Diese werden in einer wissenschaftlichen Synthese in Gestaltungsoptionen zusammengefasst, sowie von Stakeholdern in wünschbare und umsetzbare Narrative weiterentwickelt.

Berichtbegleitende Fragen

  1. Wandel & Klimakrise: Wie beschreibt (1) die Literatur den Status Quo, sowie die Dynamiken gegenwärtigen Wandels und (2) welche speziellen Ziele und Herausforderungen ergeben sich nach der Literatur aufgrund der Klimakrise?
  2. Notwendigkeiten: Welche Veränderungen werden in der Literatur als (unbedingt) notwendig angesehen, um eine klimafreundliche Lebensweise zu ermöglichen? 
  3. Strukturen & Akteure: Wer bzw. was sind laut Literatur treibende und hemmende Strukturen oder Akteure für und gegen die notwendigen Veränderungen für ein klimafreundliches Leben? Welche Konflikte werden in der Literatur angesprochen? 
  4. Gestaltungsoptionen: Welche Handlungsmöglichkeiten bzw. Gestaltungsoptionen finden sich in der Literatur für die Durchsetzung notwendiger Veränderungen für eine klimafreundliche Lebensweise?

Aufbau des Berichtes

Einleitung

1. Rolle der Wissenschaft in der Klimakrise, 2. Herausforderungen und Emissionsentwicklungen, 3. Berichtbegleitende Fragen

Herausforderungen für die Transformation
  1. Systematisierung von Transformationstheorien
  2. Akteure, Handlungsfelder und Strukturen des klimafreundlichen Lebens
  3. Heuristiken von Transformationstheorien zur Analyse von Handlungsfeldern und Strukturbedingungen
Handlungsfelder
  1. Wohnen
  2. Mobilität
  3. Ernährung
  4. Sorgearbeit
  5. Erwerbsarbeit
  6. Freizeit und Engagement
Integrierte Perspektive auf Strukturen
  1. Recht
  2. Governance
  3. Technische Entwicklung und soziotechnische Innovation
  4. Wirtschaft
  5. Globalisierung, Arbeitsteilung und Wertschöpfungsketten
  6. Finanzmärkte, Investitionen und Geldsysteme
  7. Soziale und räumliche Ungleichheit
  8. Soziale Sicherungssysteme und sozial-ökologische Infrastrukturen
  9. Raumplanung
  10. Diskurse und Medien
  11. Bildung und Wissensproduktion
Optionen für eine Transformation der strukturellen Bedingungen klimafreundlichen Lebens
Ergebnisse des Stakeholderprozesses

 

Beteiligte Institutionen